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Groß, größer, Samsung Galaxy Note 9

Das Display

Ein starkes Argument für das Galaxy Note 9 ist das Display. So ist es mit einer Diagonalen von 6,4 Zoll das größte „Infinity Display“, das Samsung bislang gebaut hat. Spürt man den Größenzuwachs? Im Vergleich zum Samsung Galaxy S9 Plus (6,2 Zoll) durchaus, gegenüber dem Vorgänger Samsung Galaxy Note 8 (6,3 Zoll) eher weniger. Fest steht: Wer viel Display beispielsweise zum mobilen Arbeiten braucht, findet in Samsungs Top-Klasse derzeit nichts Größeres. Die Auflösung ist mit 2960×1440 Pixel (QHD+) über jeden Zweifel erhaben. Eine gute Nachricht übrigens für alle, die die Apple-Kopien anderer Android-Hersteller hassen: Es hat keine iPhone-X-Notch! Und gegenüber dem Galaxy S9 ist die Gehäuseform kantiger, wirkt seriöser. In der Hand liegt es dennoch gut.

 

Der S-Pen als Fernbedienung

Fans der Galaxy-Note-Serie schwören seit jeher auf den Bildschirmstift S-Pen. Der steckt nach wie vor im Gehäuse, eignet sich für spontane Notizen, gekritzelte Anmerkungen auf Dokumenten oder auch für den Einkaufszettel auf dem Sperrbildschirm. Außerdem gefällt er im blauen Note 9 in erfrischend schrillem Gelb – doch er kann noch mehr: Bislang funktionierte der Stift nur bei direkter Berührung des Bildschirms oder wenige Millimeter darüber. Dank Bluetooth-Verbindung dient er auch als Fernsteuerung aus mehreren Metern Entfernung – etwa zum Auslösen der Kamera, zum Pausieren des Netflix-Streams vom Sofa aus oder für Präsentationen. Wirklich clever ist die Stromversorgung: Der Stift lässt sich nach dem Einstecken ins Gehäuse dort induktiv laden. Einmal Strom tanken dauert nur 40 Sekunden und reicht für 30 Minuten Nutzung außerhalb des Geräts. Eine Bluetooth-Verbindung verwenden vergleichbar auch der Surface Pen im Microsoft Surface Pro und der Apple Pencil. Doch die sind weitaus stromhungriger.

 

Note 9 Kamera

Beim Vorgänger Galaxy Note 8 überzeugte die Dual-Kamera, vor allem bei Fotos mit wenig Licht. Die Dual-Kamera auf der Rückseite des Galaxy Note 9 entspricht bei den technischen Daten der ähnlich guten Kamera des Galaxy S9 Plus. Sie besteht aus einer Linse mit einem zweifachen optischen Zoom sowie einer Weitwinkellinse mit variabler Blende zwischen f/1.5 und f/2.4. Die Knipsen bieten jeweils 12 Megapixel und ermöglichen Zeitlupenaufnahmen mit 960 Bildern pro Sekunde wie beim S9. Bei wenig Licht macht das Note 9 Fotos mit weniger Details, stärkerem Bildrauschen und Kantenungenauigkeiten. Auf den ersten Blick wirkt es so, als habe Samsung hier mehr Wert auf insgesamt hellere Aufnahmen als auf Details gelegt. Bei Tageslicht macht das Note 9 durchaus ordentliche Fotos, doch auch hier schlechter als das Galaxy S9 Plus. Immerhin soll die neue Kamera-App Fotofehler verhindern. Sie erkennt, welches Motiv man fotografiert und optimiert anschließend automatisch Einstellungen wie Kontrast, Weißabgleich und Belichtung – im Vergleich zu 20 typischen Fotoszenen. Außerdem erkennt das Note 9, wenn man ein Foto verwackelt hat und weist dann entsprechend per Warnhinweis darauf hin.

Jede Menge Speicher

Bei der Speicherausstattung stellt das Galaxy Note 9 Rekorde auf: Während die Standardvariante mit durchaus ausreichenden 128 Gigabyte (GB) internem Speicher auskommt, gibt es gegen Aufpreis eine Modellvariante mit 512 GB internem Speicher. Durch eine entsprechende microSD-Speicherkarte mit 512 GB ergibt sich so ein Gesamtspeicher von 1 Terabyte. In der Dual-SIM-Version muss man dafür aber den zweiten SIM-Kartenschacht opfern (Hybrid-Dual-SIM). Doch schon der interne Speicher bricht Rekorde: Ein Smartphone mit 512 GB Speicher gab es bislang nicht.

 

Akku stärker als beim Vorgänger

Beim Akku hat Samsung gegenüber dem Vorgänger deutlich nachgelegt: Statt einer Batterie mit 3.300 (wie Note 8) oder 3.500 Milliamperestunden (wie Galaxy S9 Plus) weist die des Note 9 eine starke Kapazität von 4.000 Milliamperestunden auf. Das schlägt sich deutlich auf das Ergebnis nieder: Mit einer typischen Laufzeit von 14:29 Stunden hält das Note 9 fast zweieinhalb Stunden länger durch als das Note 8 – und rund eine Stunde länger als das Galaxy S9 Plus. Stark!

 

Fazit

Mit dem Note 9 liefert Samsung das ideale Smartphone für alle, die auf Business-Funktionen, einen großen Bildschirm und fast unbegrenzten Speicherplatz Wert legen. Im Test punktete es bei Display und Akku, enttäuschte aber bei der Kamera. Wer weder auf den Stift noch auf den Riesen-Speicher angewiesen ist, ist mit dem Galaxy S9 Plus besser bedient: Das ist fast genauso groß, aber deutlich günstiger selbst als die „kleine“ 128-GB-Variante des Note 9.

Pro

  • Brillanter großer Bildschirm
  • Großer Akku
  • Bildschirmstift im Gehäuse
  • Stift als Fernsteuerung
  • Gute Kamera mit zweiter Tele-Linse
  • Sehr großer Speicher
  • Schnelles LTE

Kontra

  • Empfindliche Glasrückseite
  • Hoher Preis

 

Quelle: Computer Bild

www.samsung.com

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